Kreuzigungsgruppe von Retz
Heiligenstatuen, Marterln und Kreuze wurden nicht nur zu bestimmten Anlässen errichtet. Früher dienten sie oft auch als Orientierungspunkte in der Landschaft. Zudem waren sie für die Stifter ein sichtbares Gebet, in dem sie Gott baten, sich im Todesfall ihrer Seele anzunehmen. So beauftragte der Rauchfangkehrer Majonelli aus Retz am 15. September 1726 den Bildhauer Jakob Seer aus Eggenburg mit der Schaffung einer Kreuzigungsgruppe. Neben der Kreuzigungsdarstellung wurden zusätzlich die Figuren von Maria und Johannes gefertigt.




